Bergbauernbuam & Boere – Mit Speck und Schinken

Von Eben van Tonder, 9. August 2025

Hintergrund

Rund um die Welt gibt es Menschen, die sich mit den Liedern der Steiermark identifizieren – und ganz besonders mit diesem. Am südlichsten Zipfel Afrikas lebt ein Volk, das dieselbe Sprache des Herzens versteht: die Boeren.

Andreas Gabalier, geboren in Graz, Österreich, ist einer der bekanntesten Volks- und Schlagersänger im deutschsprachigen Raum. Er steht für Tradition, Stolz auf die eigene Herkunft und dafür, seinen eigenen Weg zu gehen, ohne dem Druck von Modetrends oder ausländischem Einfluss nachzugeben. Seine Musik ist besonders beliebt – nicht nur in Österreich, sondern auch in Deutschland, der Schweiz und sogar darüber hinaus.

Ich wurde durch dieses Lied inspiriert, als ich meine Arbeit über die gesundheitlichen Vorteile von Speck zusammenstellte. Mir wurde bewusst, wie lächerlich es ist, dass ausländische „Wissenschaftler“, die Finanzierung von linken, fleischfeindlichen Institutionen suchen, uns weismachen wollen, dass etwas, das uns seit Jahrhunderten gutgetan hat, plötzlich schlecht sein soll. So habe ich – inspiriert durch dieses Lied und durch Andreas selbst – den Text ein wenig angepasst, um unsere Boeren-Leidenschaft für Speck und Schinken widerzuspiegeln.

Wir, genau wie die Bergbauernbuam aus Österreich, lassen uns von keinem Fremden vorschreiben, was wir essen sollen – und wir essen Speck und Schinken, und wir lieben es! Es ist ein Teil dessen, was uns ausmacht. Wir sind vollständig informiert, wir denken selbst – und wir leben unsere Traditionen mit Stolz.



Bergbauernbuam (Speck & Schinken Version)

Wo da Wind die Bama niederzwingt
Und da Oimrausch zum Wochsn beginnt
Do wo a Sennarin die schenstn Heimatjodla singt (holla-li-di)
Wo da Schnea im Summa schon obalocht
Da Blitz und da Donner vom Himml krocht
Ob mitanont oda alan, do san wir Bergbauernbuam daham

Wir san geschnitzt aus an trocknan Buachnhuiz
Wal unsa ana niemois gfriat
Wir gehn spazian, wo si so mancha ondra für imma vairrt
Unsa Buttabrot ess ma mit Pfeffa und Soiz
Und mir ess’n Speck und Schinka – des is unser Stolz!
Zirmgeist, Hopfn, Moiz – liaba Herrgott erhoits

Wir san Bergbauernbuam, Bergbauernbuam
Hom buachane Leit in da modernan Zeit
Mir hom Wadln so groß wia
Wia san stork wia unsre Stier
Bergbauernbuam – des sama mia

Im Volksmund do hasts, af da Oim giebs ka Sünd
Je schena des Dirndl, umso greßa die G’schicht hintn drin
Und ka Geheimniss, dass da Storch bei uns kane Kinda bringt
Mit unsan Sennarinnan steig ma mia aufi am Heibodn
Volla Freid zag ma ihnan unsare Bergschua
Und den knistat die Luft ungem vom frischgmatn Oimwiesnduft

Wir san Bergbauernbuam, Bergbauernbuam
Und uns red koa “G’scheithaferl” aus’m Ausland nix ein
Sog’n ma nix über “gsund” oder “krank” – wos soll des sei?
Mir ess’n wos uns schmeckt, und bleib’n dabei
Bergbauernbuam – des sama mia

Von om zagt sie des Lond in seim ola schenstn Gwond
Glosklor glizante Seen – mei Gott, is des schen

Wir san Bergbauernbuam, Bergbauernbuam
Hom buachane Leit in da modernan Zeit
Mir ess’n Speck und Schinka, des is unsre Freid
Wia san stork wia unsre Stier
Bergbauernbuam – des sama mia
Bergbauernbuam – des sama mia


Schließlich

Og’n ma nix über “gsund” oder “krank” – wos soll des sei?
Mir ess’n wos uns schmeckt, und bleib’n dabei
Bergbauernbuam – des sama mia

Von om zagt sie des Lond in seim ola schenstn Gwond
Glosklor glizante Seen – mei Gott, is des schen

Wir san Bergbauernbuam, Bergbauernbuam
Hom buachane Leit in da modernan Zeit
Mir ess’n Speck und Schinka, des is unsre Freid
Wia san stork wia unsre Stier

Ich bin ein Boere-Afrikaner. Wir leben in einer Zeit, in der andere entscheiden wollen, was für uns gut oder schlecht ist – oft, ohne unsere Geschichte, unsere Kultur oder unsere Realität zu verstehen. Doch wie unsere Väter und Mütter, die über Jahrhunderte hinweg ihren eigenen Weg gegangen sind, stehen wir fest. Wir essen, was für uns gesund und köstlich ist, was seit Generationen unsere Körper und Herzen stark gemacht hat. Speck, Schinken und Biltong sind nicht nur Nahrung – sie sind Teil unserer Identität, unseres Stolzes und unserer Freiheit. Und diese Freiheit lassen wir uns von niemandem nehmen.